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Gutachten kritisiert Finanzausgleich

Schwerin. In Mecklenburg-Vorpommern besteht bei den Finanzbeziehungen zwischen dem Land und den Kommunen sowie zwischen den Kommunen untereinander nach Ansicht von Wissenschaftlern Reformbedarf. In einem Gutachten, das am Donnerstag in Schwerin veröffentlicht wurde, empfehlen sie unter anderem, die Zahl von Kindern und Jugendlichen in einer Gemeinde bei der Geldverteilung zu berücksichtigen. Unter 18-Jährige seien deutlich ausgabenintensiver als alle anderen Einwohnergruppen, sagte Professor Thomas Lenk von der Universität Leipzig bei der Vorstellung des Gutachtens. Auch Soziallasten und die besonderen Aufgaben zentraler Orte sollten bei der Finanzzuweisung an die einzelnen Kommunen berücksichtigt werden. Für die ärmsten Gemeinden wird eine Mindestausstattung empfohlen. Die Zuweisungen des Landes an die Kommunen insgesamt werden, gemessen an den Aufgaben, aber als ausreichend angesehen. dpa/nd

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