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Kniefall vor Mærsk

Dänischer Staat bewilligt Subventionen für die Öl- und Gasförderung

  • Von Andreas Knudsen, Kopenhagen
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Nach Monaten intensiver Verhandlungen hinter verschlossenen Türen steht der Abschluss einer Vereinbarung zwischen dem dänischen Staat und dem größten Öl- und Gasförderer, A.P. Møller-Mærsk, kurz vor dem Abschluss. Die bisher durchgesickerten Einzelheiten sprechen für einen klaren Punktsieg des Konzerns: Die steuerlichen Abschreibungsregeln werden großzügig gestaltet, um notwendige Investitionen von rund vier Milliarden Euro rentabel zu machen. Gewährt werden zudem Steuerfreibeträge und ein verbilligter Zugang zum Rohrleitungssystem in der Nordsee, das dem dänischen Staat gehört.

Mærsk hatte schon vor rund einem Jahr angekündigt, das wichtige Öl- und Gasfeld Tyra im äußersten Nordwestzipfel des dänischen Teiles der Nordsee per 1. Oktober 2018 zu schließen, falls die Regierung keine wesentlichen Verbesserungen der fiskalischen Bedingungen zusichere. Als technische Erklärung der Schließungspläne wurde ins Feld geführt, dass die Beine der F...


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