Werbung

Abschied vom Bulimielernen

Jürgen Amendt meint, dass im Schulunterricht zu wenig auf Nachhaltigkeit gebaut wird

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

»Im September 2015 haben die Vertreter aller Länder bei den Vereinten Nationen die nachhaltigen Entwicklungsziele verabschiedet. Die siebzehn Ziele sollen bis 2030 wirtschaftliche, soziale und ökologische Entwicklung nachhaltig voranbringen und auch für Kinder viel erreichen: Armut und Hunger sollen besiegt werden, alle Kinder zur Schule gehen können, vermeidbare Ursachen von Kindersterblichkeit abgeschafft, Erde und Umwelt geschützt und Ungleichheiten bekämpft werden.«

So steht es auf der Website von Unicef, dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen. Das klingt nicht nur ambitioniert, das ist auch ambitioniert. Lernmaterialien, mit deren Hilfe das Thema »Nachhaltigkeit« im Schulunterricht behandelt werden soll, gibt es mittlerweile reichlich. Diese Ziele lassen sich allerdings in einem Bildungssystem wie dem hiesigen kaum in einem Unterricht unterbringen, der nach wie vor beim Lernen wenig bis gar nicht auf »Nachhaltigkeit« setzt. Interdisziplinarität, fächerübergreifendes Lernen ist in den deutschen Schulen in der Regel nicht vorgesehen. Die UN-Vereinbarung basiert aber auf der schlichten, aber wahren Erkenntnis, dass in der Weltgesellschaft alle füreinander verantwortlich sein müssen und dementsprechend alles mit allem zusammenhängt. Nachhaltige Entwicklung hieße also, sich in der Schule vom »Bulimielernen« zu verabschieden.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

9 Ausgaben für nur 9 €

Jetzt nd.DieWoche testen!

9 Samstage die Wochenendzeitung bequem frei Haus.

Hier bestellen