Werbung

Mehr Gewalt gegen Obdachlose beklagt

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Berlin. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe beklagt zunehmende Gewalt gegen Obdachlose und macht dafür nicht zuletzt Nazis verantwortlich. Nach Zahlen der Bundesarbeitsgemeinschaft sind seit 1989 insgesamt 504 obdachlose Frauen und Männer durch Gewalt ums Leben gekommen, allein 18 im Jahr 2016. Das geht aus einer Statistik hervor, die dem Evangelischen Pressedienst (epd) vorliegt. Von den mindestens 179 Todesopfern rechtsextremer Gewalt seit 1989 hätten rund 20 Prozent auf der Straße gelebt, hieß es. Die Amadeu-Antonio-Stiftung nannte die Angaben der BAG Wohnungslosenhilfe »sehr realistisch«. Die Bundesregierung konnte auf Anfrage der Grünen keine genauen Angaben über politisch motivierte Tötungsdelikte gegen Obdachlose machen. Die Grünen-Abgeordnete Monika Lazar kritisierte: »Dass die Bundesregierung nicht bereit ist anzugeben, wie viele Obdachlose seit 1990 aus politischen Gründen ermordet wurden, ist eine Frechheit. Obdachlose werden damit auch über ihren gewaltsamen Tod hinaus ein weiteres Mal ausgegrenzt und ihrer Würde beraubt«, sagte sie der »Frankfurter Rundschau«. epd/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Die Serie aus dem studentischem Kosmos.

Leben trotz Studium?!

Jetzt 14 Tage das »nd« gratis und unverbindlich als App, digital oder gedruckt lesen und keine Folge verpassen.

Kostenlos bestellen!

nd-Kiosk-Finder