Die Stadt der POPS

Nach London fließt sehr viel Geld von Reichen aus aller Welt - Alteingesessene ziehen um

POPS, die Abkürzung für »privately owned public spaces« (öffentliche Plätze in Privatbesitz), beschreibt ein relativ neues Phänomen in der Umgestaltung Londons. Private Unternehmen übernehmen in der britischen Metropole immer mehr Aufgaben, die früher die Kommune erfüllte, dazu zählt auch die Gestaltung öffentlicher Räume. Zum Teil geschieht dies als Auflage der Planungsbehörde: Bauträger, die den Zuschlag für ein Projekt mit Geschäften und Wohnungen bekommen, müssen den örtlichen Park oder die U-Bahn-Station mit sanieren. Das Ergebnis mag sich optisch sehen lassen, aber die von privaten Sicherheitskräften kontrollierten Plätze werden dadurch eindimensional, steril und künstlich - Kritiker sprechen von »toten Räumen«, die die Lebendigkeit einer chaotischen, vielfältigen Stadt ersetzen.

Der Schweizer Journalist Peter Stäuber hat sich auf den Weg durch seine Wahlheimat London gemacht, um die vielfältigen Veränderungen zu dokumentier...

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