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Jetzt auch für Schwule und Muslime

Bei den katholischen Schützen soll eine neue Ära beginnen

  • Von Elke Silberer, Leverkusen
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Jetzt kommt alles noch mal hoch: Das Erdbeben, das Mithat Gedik mit seinem Königsschuss vor gut zwei Jahren in einem westfälischen Dorf auslöste. Die Debatte, ob es sein darf, dass ein Moslem in einer katholischen Gesellschaft den Vogel abschießt und Schützenkönig wird. Und schließlich die Quittung von der UNESCO, die die historischen Schützen Europas nicht ins immaterielle Kulturerbe aufnahm, weil nicht jeder mitmachen darf. Unter dieses Kapitel soll bei der Bundesvertreterversammlung am Sonntag in Leverkusen ein Schlussstrich gezogen werden. Und das klingt nach Zeitenwende.

Der Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften (BHDS) will seine Regeln lockern. Dann dürfen auch Nicht-Christen Mitglied werden, also Menschen wie Mithat Gedik. Der 36-Jährige ist Schützenbruder bei St. Georg Sönnern-Pröbsting in Westfalen. Warum auch nicht.

Der Deutsche mit türkischen Wurzeln ist in Deutschland geboren und aufgewachsen. Er ...


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