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Duterte auf den Spuren von Marcos

Der philippinische Präsident macht aus seinen despotischen Absichten kein Hehl

  • Von Rainer Werning
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Wenn alles seinen Lauf nimmt, wird in den Philippinen alsbald die Todesstrafe nach deren Abschaffung im Jahre 2006 wieder eingeführt. Zahlreiche Menschenrechtsorganisationen im In- wie Ausland, assistiert von der mächtigen Katholischen Bischofskonferenz der Philippinen (CBCP), machen dagegen Front und bezeichnen diesen Rückschritt als »unmenschlich, beschämend und offensichtlich respektlos«. Ein entsprechendes Gesetz wird dieser Tage nach dritter Lesung im Abgeordnetenhaus seine Hürde nehmen und weiterhin im Senat zur Diskussion anstehen.

Damit wäre eines der Hauptanliegen von Präsident Rodrigo Duterte erfüllt, der seit seinem Amtsantritt am 30. Juni 2016 einen unerbittlichen »Antidrogenkrieg« führt, in dessen Verlauf annähernd 8000 Menschen Opfer sogenannter außergerichtlicher Hinrichtungen wurden.

Eine schlechte Nachricht, die nahtlos an dunkle Signale anknüpft, die im Februar ausgesandt wurden. Vor 31 Jahren - vom 22. bis zum 25. Feb...


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