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Die Axt am Staatenbund

Jörg Kronauer über Berlins Vision eines »Europa der unterschiedlichen Geschwindigkeiten«

  • Von Jörg Kronauer
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

So nah am Ziel ist das deutsche Establishment seit dem Zweiten Weltkrieg wohl noch nie gewesen. Die Vereinigten Staaten schwanken. »Ich habe die USA noch nie so polarisiert und so geteilt und von Konflikten belastet gesehen wie jetzt«, hat die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini kürzlich erklärt. Wer jedoch »eine globale Führungsrolle haben« wolle, müsse »auch intern stark, selbstbewusst und geschlossen sein«. Steht Washington vor dem Abstieg? Deutschland hingegen steht glänzend da, dominiert die EU, und aus dem liberalen US-Establishment, in der »New York Times« etwa, ertönt seit dem Wahlsieg des Donald Trump der Ruf, die deutsche Bundeskanzlerin solle sich bitte zur »Führerin des freien Westens« aufschwingen. Welche Chance! Außenminister Sigmar Gabriel hat umgehend nachgehakt, hat Mitte Februar den Befund geäußert, dass »Amerika nicht die Führungsmacht bleiben kann und will« - und dass die EU nun also »eine Partnerschaft auf Augen...


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