Ellen Wesemüller 13.03.2017 / Berlin

Nicht mehr alle Filme im Schrank

Der ZLB-Stiftungsrat will Ende März entscheiden, den Bezug von Medien weiter auszulagern

In der Amerika-Gedenkbibliothek können Nutzer 55 000 Filme anschauen und ausleihen.

Als Ildikó Enyedi im Februar den Goldenen Bären auf der Berlinale gewann, war die Filmemacherin vielen Berlinern unbekannt. Doch die Ungarin war bereits mehrfach international ausgezeichnet worden. Und in der Amerika-Gedenkbibliothek (AGB) kann man schon länger fünf ihrer früheren Werke ausleihen. »Meine Frau und ich waren in Budapest und haben die Filme eingekauft«, erzählt Peter Delin, der die Filmbibliothek der AGB vor 20 Jahren aufgebaut hat.

Es ist die größte öffentlich zugängliche Sammlung Deutschlands, 55 000 Filme kann man sich hier ausleihen. »Das will er nun auch ruinieren«, sagt Delin. »Er«, das ist Volker Heller, Managementdirektor und Stiftungsratvorsitzender der Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB), zu der die AGB gehört.

Am 30. März will der Stiftungsrat beraten, ob die Beschaffung der Medien weiter ausgelagert werden soll, bestätigte Heller dem »nd«. Dann sollen neben dem Bereich von allgemeinem Interess...

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