Werkstatt hat Anspruch auf Standgeld

Rund ums Auto

Mit Schaden in der Werkstatt. Steht ein Auto dort zur Reparatur zu lange, muss der Autobesitzer Standgeld zahlen.

Kommt es weder zur Reparatur noch zum Kauf des Unfallfahrzeugs durch die Werkstatt, kann die Werkstatt Standgeldanspruch geltend machen. Bleibt das Fahrzeug aber sehr lange (über Jahre) auf dem Werkstattgelände, ist der Anspruch begrenzt. Mehr als den Restwert des Fahrzeugs kann die Werkstatt nicht geltend machen.

Die AG Verkehrsrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) informiert in diesem Zusammenhang über eine Entscheidung des Oberlandesgerichts Koblenz vom 9. März 2016 (Az. 2 U 217/15).

Der Fall: Nach einem Unfall wurde das beschädigte Auto zu einer Werkstatt gebracht. Ursprünglich vereinbarten Eigentümer und Werkstatt, dass diese ihm das Unfallfahrzeug abkauft. Es kam jedoch zu keiner Einigung, so dass die Werkstatt das Auto nicht kaufte. Ursprünglich war vereinbart worden, dass ein Standgeld für neun Tage beansprucht werden kann.

Nachdem das Auto aber jahrelang auf dem Werkstattgelände gestanden hatte, verlangte die ...

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