Sebastian Weiermann 15.03.2017 / Politik

Angriffe mit Brandsätzen und Waffen

Rechte treten auch in Nordrhein-Westfalen immer aggressiver auf - Gewaltbereitschaft nimmt zu

414 rechte und rassistische Straftaten zählten die Mobilen Beratungsstellen gegen Rechtsextremismus in NRW im vergangenen Jahr. Darunter sind auch mehrere Brandstiftungen sowie Vorfällen mit Waffen wie Messern und Schreckschusspistolen. Viele der Vorfälle, gerade wenn sie im ländlichen Raum passieren, würden von einer breiten Öffentlichkeit kaum wahrgenommen, kritisieren die Beratungsstellen. Sie berichten etwa von einem Brandsatz im siegerländischen Wilnsdorf und einem »undefinierbaren Sprengsatz«, der in Detmold, in der Nähe einer Flüchtlingsunterkunft, explodiert ist.

Heiko Klare von der Mobilen Beratung warnt, dass viele Täter aus einem »bürgerlichen Milieu« stammten und nicht durch eine Zugehörigkeit in rechten Gruppen oder Parteien bekannt seien. Klare erklärt dies damit, dass breite, rassistisch beeinflusste Debatten über Flüchtlinge den Tätern den Eindruck vermittelten, einen »Volkswillen« zu vollstrecken. »Aus unserer Sic...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: