Kassen wollen Cannabis nicht bezahlen

Frankfurt am Main. Die deutschen Krankenkassen bezweifeln, dass sie die Kosten von Cannabistherapien langfristig übernehmen. Dafür fehle der Nachweis der Wirksamkeit, sagte ein Sprecher des Spitzenverbands der gesetzlichen Krankenversicherung. Es sei richtig, dass die Regierung eine Studie in Auftrag gegeben habe, die die Wirkung erforschen soll. Dann werde sich in einigen Jahren zeigen, ob die Therapie dauerhaft eine Kassenleistung sei. Seit 10. März können Schwerkranke auf Rezept Cannabis erhalten, Krankenkassen müssen die Kosten übernehmen. dpa/nd

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