Jérôme Lombard 16.03.2017 / Berlin

Berlin: 553 Menschen 2016 rassistisch angegriffen

Opferberatungsstelle ReachOut zählt im Jahresbericht 380 Gewalttaten, Tendenz steigend

Die Zahl extrem rechter, rassistischer, antisemitischer und homophober Gewalttaten hat in Berlin im vergangenen Jahr zugenommen. Das geht aus dem jüngsten Bericht der Opferberatungsstelle ReachOut hervor, der am Donnerstag vorgestellt wurde. Demnach kam es 2016 stadtweit zu insgesamt 380 Angriffen. Dabei wurden dem Bericht zufolge mindestens 553 Menschen verletzt, gejagt oder bedroht.

Darunter waren 45 Kinder. In einem Fall handelte es sich um Körperverletzung mit Todesfolge. »Die Angriffszahlen steigen weiter und erreichen ein erschreckendes Niveau. Bei der überwiegenden Mehrheit der Übergriffe steht als Tatmotiv Rassismus im Vordergrund«, erklärte Sabine Seyb von ReachOut. Mindestens 233 Taten waren demnach eindeutig rassistisch motiviert. 31 Angriffe hatten ein antisemitisches Motiv, dabei wurden Bedrohungen im Internet mitgezählt.

Die aktuellen Zahlen bedeuten einen Anstieg von rund 20 Prozent diskriminierend motivierter ...

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