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Bei Rot-Rot-Grünen in Thüringen kriselt es zur Halbzeit

Der kleinste Koalitionspartner ist der schwierigste

  • Von Sebastian Haak, Erfurt
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Es ist in der Politik nicht ungewöhnlich, dass auch Koalitionspartner irgendwann anfangen, nur noch sich selbst toll und den anderen ganz furchtbar zu finden. So wie das gerade bei den Thüringer Grünen und der Landes-SPD geschieht.

Ungewöhnlich dagegen ist, dass diese Empfindensweise bei zwei der drei Koalitionspartner von Rot-Rot-Grün in Thüringen schon jetzt einsetzt: Ziemlich genau zweieinhalb Jahre nach der Landtagswahl in Thüringen und ziemlich genau zweieinhalb Jahre vor der nächsten Landtagswahl. Immerhin nämlich müssen Linkspartei, SPD und Grüne damit noch eine ziemlich lange Zeit miteinander regieren, wollen sie das rot-rot-grüne Experiment nicht doch noch vorzeitig scheitern lassen.

Dem Oppositionsführer im Thüringer Landtag machen es SPD und Grünen jedenfalls gerade ziemlich einfach: »Der Vorrat an Gemeinsamkeiten scheint schon zur Hälfte der Wahlperiode erschöpft«, kann der CDU-Fraktionsvorsitzende Mike Mohring ni...


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