Keine Thesen, aber ein Ukas

Eine Konferenz in Berlin offenbarte, wie die Revolution von 1917 im heutigen Russland begangen wird

  • Von Karlen Vesper
  • Lesedauer: ca. 5.5 Min.

Jede Revolution hat ihre Mythen«, betont Alexander Vatlin. Die Bolschewiki und Lenin sprachen vom Oktoberumsturz, der später in der sowjetischen Historiographie die Große Sozialistische Oktoberrevolution heißen sollte. Da waren bereits die führenden Akteure, Sinowjew, Kamenew, Trotzki und andere, erschossen, verjagt oder im Gulag gestorben.

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung (RLS) lud zu einer Tagung in Berlin über die russische Linke zwischen März und November 1917. Mit dabei waren Gäste aus Russland. Ohne sie lässt sich schwerlich über die Ereignisse vor 100 Jahren diskutieren, die die Welt verändern sollten. So die Einsicht der parteinahen Stiftung der LINKEN (während Friedrich-Ebert-Stiftung und Bundesstiftung Aufarbeitung der SED-Diktatur offenbar meinen, ohne russische Experten über den Kommunismus reden zu können, wie unlängst ebenfalls in Berlin demonstriert). Dank der klugen Einladungspolitik der RLS erfuhr mann denn auch, was i...

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