Oliver Eberhardt 21.03.2017 / Politik

Der Fall Mohammed el Halabi

Flossen Hilfsgelder an die Hamas in Gaza? Ein Prozess mit offenen Fragen

Welche Beweise es gibt, ist unklar; auch die Zeugen sind unbekannt: Der Prozess gegen Mohammed el Halabi findet hinter verschlossenen Türen statt. Den Verfahrensbeteiligten haben die Richter des Bezirksgerichts von Be‘er Schewa, einer Provinzstadt im Süden Israels, auferlegt, nicht über das Verfahren zu sprechen. Ungewöhnlich für ein israelisches Gericht und noch ungewöhnlicher für einen Fall, der noch vor wenigen Monaten für Schlagzeilen sorgte. Der Palästinenser, der seit zehn Jahren für die internationale Hilfsorganisation World Vision in Gaza arbeitet, soll bis zu 50 Millionen US-Dollar veruntreut und über Scheinprojekte an die Hamas weitergeleitet haben, gaben die Ermittler im August 2016 medienwirksam bekannt. World Vision bestreitet das.

Eigens beauftragte unabhängige forensische Buchprüfer hätten bislang keine Auffälligkeiten in den vergangenen zehn Jahren finden können, sagt Silvia Holten, Sprecherin von World Vision Deutschlan...

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