Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Das AKW und die historische Keilerei

Das Atomkraftwerk Grohnde liegt im Süden von Niedersachsen in der Gemeinde Emmerthal. Das namensgebende Dorf Grohnde befindet sich zwei Kilometer südlich vom Kraftwerksstandort. 1976 erteilte die niedersächsische Landesregierung eine erste Teilerrichtungsgenehmigung für den Bau des Kraftwerkes. Schon gegen den Bauantrag hatten 12 000 Menschen Einspruch eingereicht. Eine Demonstration am 19. März 1977 mit rund 15 000 Teilnehmenden und etwa 5000 Polizeibeamten führte zu einer versuchten Bauplatzbesetzung. Mit vielen Verletzten war dies die bis dahin gewalttätigste Auseinandersetzung der westdeutschen Demonstrationsgeschichte. In die kollektive Erinnerung der Bewegung ging sie als »Schlacht um Grohnde« ein. Das 2011 novellierte Atomgesetz legt fest, dass das Kernkraftwerk Grohnde 2021 abgeschaltet werden muss.

Termine und Infos:

www.grohnde-kampagne.de

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln