Privatisierung zur Tilgung der Schulden

Der Kampf gegen den Ausverkauf des Wassers in Thessaloniki

  • Von John Malamatinas
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Mit dem 3. Memorandum wurde Griechenland auch die Privatisierung der beiden größten Wasserwerke in Athen und Thessaloniki aufgezwungen, gegen den erklärten Willen der Bevölkerung und entgegen einer früheren Zusage seitens der EU-Kommission, die Wasserversorgung von den Privatisierungen auszunehmen. Gegner des Vorhabens in Thessaloniki, darunter auch die Belegschaft des Wasserbetriebs EYATH, befürchten aufgrund der Erfahrungen in anderen Ländern negative Folgen für die Bevölkerung. Wenn das Wasser dem Profitinteresse multinationaler Konzerne unterworfen wird, würde es deutlich teurer und gleichzeitig schlechter in der Qualität - ein klarer Verstoß gegen das von der UN deklarierte Menschenrecht auf Wasser.

In Thessaloniki selbst organisiert sich seit Jahren eine soziale Bewegung, die über die Grenzen hinaus bekannt wurde. Die Arbeiter der EYATH organisierten zahlreiche Protestaktionen und beteiligten sich mit ihren Forderungen an Ge...


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