Bewunderung und Abscheu

Paco Ignacio Taibo II über den Widerstand der Yaqui und einen Genozid

  • Von Martin Ling
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Sein Ruhm als Krimiautor mag seinen Ruhm als Historiker überstrahlen, aber es besteht kein Zweifel: Er ist in beiden Bereichen ein Meister seines Fachs. In Sachen Geschichte stellt er das nach seinen beiden Biografien über den argentinischen Revolutionär Che Guevara und den mexikanischen Revolutionär Pancho Villa mit seinem neuesten Werk erneut unter Beweis. Paco Ignacio Taibo II rekonstruiert anhand von Archivmaterial, aber auch Gesprächen mit Nachfahren den Widerstand der Yaqui. Das indigene Volk aus dem nordwestlichen mexikanischen Bundesstaat Sonora hatte dafür einen hohen Preis zu zahlen: In einer über 40-jährigen Verfolgung (1868 bis 1909) wurde es fast ausgelöscht - nach offizieller mexikanischer Lesart im Namen des Fortschritts. Laut Taibo II, um große agro-industrielle Projekte voranzubringen. Der Kapitalismus »reitet das Pferd des Teufels, auch wenn er im Gewand der Moderne daherkommt, unter juristischem Mantel und ideologisc...

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