Die Wut vor der Wahl

Rechtspopulisten punkten ganz besonders bei unzufriedenen weißen Männern

  • Von Thomas Gesterkamp
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Ohio, Pennsylvania, Michigan, Wisconsin: Diese »Swing states« im »Rostgürtel« der Vereinigten Staaten entschieden die US-Wahl. Die Zentren der Stahl- und Autoindustrie in Städten wie Detroit, Pittsburgh oder Cleveland haben vom Boom im Silicon Valley und anderswo wenig profitiert. Hier (und erst recht im konservativen Süden) leben die Rednecks, die Hillbillys, wie sie von den intellektuellen Eliten verächtlich genannt werden: Von »Angry white men« spricht der amerikanische Geschlechterforscher Michael Kimmel.

Wütende Arbeiter, auch Gewerkschafter, wählen rechte Populisten. Donald Trump, selbst alles andere als deklassiert, trifft den Ton dieses Milieus, wenn er »America first« propagiert, wenn er Produktionsverlagerungen in Niedriglohnländer wie Mexiko anprangert; aber ebenso, wenn er in Macho-Manier Frauen als sexuelles Freiwild betrachtet. Seine treuesten Anhänger, so ergaben Wahlanalysen, sind weiße Männer mit traditionellen Ro...

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