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976 Container entstehen in Tempelhof

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Bis Juli sollen auf dem ehemaligen Tempelhofer Flugfeld drei Containerdörfer mit insgesamt 976 Containern entstehen. Diese sollen 1120 Geflüchteten Platz bieten. Der Senat kalkuliert mit Kosten in Höhe von 16,2 Millionen Euro. Das geht aus der Antwort der Senatsverwaltung für Integration auf eine Schriftliche Anfrage der Linkspartei hervor.

Sobald das Containerdorf fertiggebaut ist, sollen dort in erster Linie die jetzigen Bewohner der Notunterkunft in den Hangars des ehemaligen Flughafens einziehen. Dort wohnten Ende Februar dieses Jahres allerdings nur noch 670 Menschen.

Die Entscheidung für das sogenannte Tempohome geht noch auf die schwarz-rote Vorgängerregierung zurück. Ziel war es, schnell Unterkünfte für die zahlreich in Berlin angekommenen Geflüchteten anzubieten. Der Baubeginn verzögerte sich allerdings stark. Nach der Einigung auf einen Entwurf wurde im Februar die Baugenehmigung erteilt. Anschließend wurde mit dem Bau begonnen. Bis Ende 2019 sollen auf dem gesamten Gelände des Tempelhofer Feldes keine Geflüchteten mehr wohnen. LINKEN-Landesvorsitzende Katina Schubert kritisierte diese »temporäre Lösung« Anfang März als »finanzpolitisch nicht vertretbar«. jot

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