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Wie wollen wir leben?

Nach einem Flugzeugabsturz strandet eine Gruppe Schulkinder auf einer einsamen Insel im pazifischen Ozean. Die Erwachsenen sind verschwunden, die Kinder sind auf sich allein gestellt.

Sie bauen sich ein Lager am Strand, in dem sie schlafen können, und schaffen es sogar, ein Feuer zu machen. Die Insel ist nicht sehr groß, es gibt den Strand und Felsen und einen dichten Dschungel, in dem sogar wilde Schweine leben.

Die Kinder müssen nun überlegen, wie sie auf der Insel zusammen leben wollen. Gemeinsam diskutieren sie, welche Regeln gelten sollten. Sie verteilen Aufgaben untereinander: Manche kümmern sich um das Lager, andere passen auf das Feuer auf und einige gehen auf die Jagd, um für Essen zu sorgen.

Außerdem wählen die Kinder gemeinsam einen Anführer, Ralph. Er bekommt ein Muschelhorn, mit dem er alle zusammentrommeln kann. Als Anführer soll Ralph das Sagen über die Gruppe haben und alles überwachen.

Das ist aber nicht so leicht, denn manche Kinder halten sich nicht an die Regeln oder erfüllen ihre Aufgaben nicht. Jack, ein anderer Junge, der auch gerne Anführer wäre, ist zuständig für die Jagd. Einmal soll er abends das Feuer bewachen. Trotzdem geht er lieber in den Dschungel um zu jagen. In dem Moment, als auf dem Meer ein Schiff vorbeifährt, das die Kinder hätte retten können, erlischt das Feuer.

Bald bildet Jack eine eigene Gruppe, in der er der Anführer ist. Am liebsten würde er Ralph von seinem Posten stoßen und alleiniger Bestimmer werden. Es kommt zum Streit zwischen den beiden Gruppen.

William Golding zeigt in seinem Buch, wie schwer es für die Kinder ist, neue Regeln für das Zusammenleben zu finden. Die Probleme, vor denen die Kinder stehen, haben die Erwachsenen im wahren Leben auch. Geschichten wie »Herr der Fliegen« bringen uns zum Nachdenken, was wir an Stelle der Kinder getan hätten. Maria Jordan

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