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Die Metaphysik der Liebe

Von Schulversagen, freiem Sex und einem Skandal mit einträglichen Folgen

Er kam als Sohn eines aus Deutschland stammenden Schneiders in New York zur Welt. Von seinem Geburtsort sagte er einmal: »Bis zu meinem Tod werde ich ihn hassen.« Aber auch über sein Elternhaus verlor er wenig schmeichelhafte Worte. In erster Linie galten diese seiner Mutter. »Als sie starb«, schrieb er im Alter, »fühlte ich eine Befreiung. Sie stand mir im Wege mein ganzes Leben lang.«

Was er ihr besonders verübelte, war die Tatsache, dass sie ihn und seine Arbeit nie wirklich anerkannte. Wäre es nach ihrem Willen gegangen, hätte er wie sein Vater den ehrbaren Beruf des Schneiders ausüben sollen. Doch früh schon ging er seine eigenen Wege. Die Schule empfand er dabei als hinderlich: »Ich sah keinen Sinn darin, meinen Kopf mit Schulkenntnissen vollzustopfen. Aus den acht Jahren meiner Schulzeit habe ich nichts von Wert für mich davongetragen. Mehr noch, mich kann man nichts lehren; ich muss alles selber herausfinden.«

Von seinem Vater be...


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