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Die Strahlende

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An der Spitze des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) steht künftig erstmals eine Frau. Das Bundeskabinett ernannte Inge Paulini zur neuen Präsidentin der Behörde. Die promovierte Biologin tritt ihr Amt im April an. Die 56 Jahre alte Paulini ist eine Frau vom Fach. Nach einem Studium in den USA arbeitete sie von 1993 bis 2008 im Umweltbundesamt und leitete dort zuletzt die Grundsatzabteilung. Seit 2009 war sie als Generalsekretärin des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) in Berlin tätig, der 1992 im Vorfeld des UN-Gipfels in Rio als unabhängiges Beratergremium eingerichtet wurde.

In Salzgitter übernimmt die neue Chefin eine in ihren Kompetenzen arg beschnittene Behörde. Im Zuge der Ämterneuordnung bei der Endlagersuche wurden dem BfS die bisherigen Zuständigkeiten für die Endlagerprojekte Morsleben, Schacht Konrad und Gorleben entzogen und an eine neue Bundesgesellschaft übertragen. Das gilt auch für die als Jahrhundertaufgabe bezeichnete Rückholung der radioaktiven Abfälle aus dem maroden Atommülllager Asse.

Die bislang ebenfalls dem BfS zugeordneten Regulierungs-, Aufsichts- und Genehmigungstätigkeiten des Bundes in der atomaren Entsorgung, die Federführung für das Endlager-Suchverfahren sowie die Genehmigung für Atomtransporte übernimmt das neue Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE). Chef dieser neuen Atombehörde ist übrigens Paulinis Vorgänger im BfS, Wolfram König - er bleibt bis zur offiziellen Amtsübernahme der neuen Chefin in Personalunion auch BfS-Präsident.

Paulini und das im im November 1989 infolge des Atomunfalls in Tschernobyl gegründete Bundesamt müssen sich also auf den Strahlenschutz konzentrieren. Zu tun gibt es da aber genug. Neben der Verbesserung des nuklearen Notfallschutzes und der Pflege der Messnetze für Radioaktivität geht es dabei auch um die Bereiche Mobilfunk, die »Elektrosmog« genannten Radio- und Funkwellen sowie den Schutz vor der UV-Strahlung durch die Sonne.

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