Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Auf die Straße gesetzt

Trotz schwarzer Zahlen soll Hasse & Wrede aus Marzahn nach Tschechien verlagert werden

  • Von Nelli Tügel
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

»Nach 40 Jahren hätte ich mir das nicht träumen lassen.« Uwe Poeggel sitzt in einem Café am S-Bahnhof Marzahn und schüttelt den Kopf. »Meine letzten Jahre bis zur Rente habe ich mir anders vorgestellt.« Sein ganzes Arbeitsleben hat der 56-Jährige bei dem Betrieb verbracht, der nun ihn, 124 weitere Kollegen und 30 Leiharbeiter auf die Straße setzen will. Angefangen hatte Poeggel mit einer Zerspaner-Lehre zu DDR-Zeiten beim Berliner Bremsenwerk. Das Werk wurde nach der Wende vom früheren, 1945 enteigneten Besitzer Knorr-Bremse weitergeführt. 1994 wechselte Poeggel zum Berliner Traditionsbetrieb Hasse & Wrede, mittlerweile eine Tochtergesellschaft von Knorr-Bremse. Dort arbeitet er noch heute.

Anfang Februar verkündete der Konzern Pläne zur Verlagerung des Marzahner »Hasse & Wrede«-Werkes nach Tschechien. Die komplette Belegschaft soll entlassen werden. Ab Oktober soll die Produktion verlagert werden. Abgeschlossen sein soll ...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.