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Wahrheit oder Wirklichkeit?

Streng verboten! DDR-Dramatik am Berliner Ensemble: »ZAZA« von Manfred Bieler

  • Von Hans-Dieter Schütt
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Von Hans-Dieter Schütt

Ein Hören, bei dem dir kein Sehen vergeht. Es gab eine Zeit, da dachte, wer so dachte, auch an - Hörspiele. Eich und Aichinger, Kunert und Hildesheimer, Rücker und Bachmann. Und Manfred Bieler. Weit zurückliegende Zeit. Kaum noch erinnerlich - da der Zeitvertreib nunmehr vom Bild beherrscht wird. Der Mensch mit dem Buch in der Hand, so hat der Dichter Hugo von Hofmannsthal einst gemeint, sei die Geste einer (längst verstrichenen) Ära. So, wie der Kniende mit gefalteten Händen (schrieb Botho Strauß) die Geste einer noch weit früheren Ära war. Derart kommen und vergehen die Zeichen jedweder Zeit.

Hörspiel? Das bleibt des Lauschangriffs friedliche Umkehr. Schön deshalb, dass in Abständen immer mal wieder der Name Manfred Bieler fällt. Der 1934 im anhaltischen Zerbst Geborene war einer der eindrücklichsten Hörspielautoren. Er beschrieb den Alltag als des Menschen wahres Universum, darin er von Entfernung zu Entfernung ...


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