Rot-Rot und die Nebenwirkungen

Saarlandwahl: Union sieht Absage an »linke Flirts der Sozialdemokraten« / Jusos und SPD-Linke weiter für Rot-Rot-Grün / LINKE fordert »klare Ansagen«

  • Von Tom Strohschneider
  • Lesedauer: ca. 5.5 Min.

War die Landtagswahl im Saarland ein bündnispolitisches Signal gegen rot-rote oder rot-rot-grüne Koalitionen? Vor allem die Union versucht nun, diese Sichtweise im Gespräch zu halten – mit teilweiser Unterstützung aus der SPD. Deren Parteilinke sieht das anders, ebenso die Linkspartei. Doch auch Experten sprechen von einem strategischen Dilemma für die Sozialdemokraten: ein rot-rotes.

»Die SPD wird von den Menschen nicht uneingeschränkt unterstützt für ihre Pläne für Rot-Rot«, so sagt es die mit deutlichem Zugewinn wiedergewählte CDU-Politikerin und Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer. Auch CDU-Generalsekretär Peter Tauber sieht im Ergebnis der Landtagswahl im Saarland eine »klare Absage an Rot-Rot-Grün« im Bund. Ähnlich äußerte sich der Vorsitzende der saarländischen CDU-Landtagsfraktion, Tobias Hahn: »Wenn man das mal bundespolitisch bewerten möchte, kann man sagen, das ist auch eine klare Absage der Wähler an die rot...

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