Breitbart leugnet Korallenbleiche vor Australien

Rechtes US-Nachrichtenportal stellt sich gegen Klimaexperten / Artenvielfalt im Great Barrier Reef stark gefährdet

  • Von Barbara Barkhausen
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Sydney. Der britische Journalist James Delingpole sitzt an einem Schreibtisch tausende Kilometer von Australien und dem Great Barrier Reef entfernt. Trotzdem weiß der Breitbart-Journalist, dass die Korallenbleiche, die große Teile des Great Barrier Reefs getroffen hat, eine «Lüge» ist. Seiner Meinung nach ist er der einzige, der den Status des Riffs persönlich untersucht hat – so behauptete er dies zumindest in einem Artikel für das rechte US-Nachrichtenportal Breitbart, dessen früherer Chef Steve Bannon heute Chefstratege Donald Trumps ist.

All die Umweltschützer, Meeresbiologen, ja sogar die offizielle Great Barrier Reef-Behörde der australischen Regierung, sie alle lügen in Delingpoles Augen. Sicher war Delingpole vielleicht in früheren Jahren mal am Riff in Urlaub. Sicher hat er dort von seinem Tourismusveranstalter schöne bunte und lebensfrohe Korallen präsentiert bekommen. Doch hat er tausende Einzelriffe untersucht, wie aus...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 517 Wörter (3541 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.