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Haftstrafen nach Bootsdrama in Ägypten

Kairo. Ein halbes Jahr nach einem verheerenden Flüchtlingsdrama vor der ägyptischen Küste sind 56 Angeklagte zu teilweise langjährigen Haftstrafen verurteilt worden. Ein Gericht in der Mittelmeerstadt Rosetta sah es als erwiesen an, dass die Angeklagten Schuld am Tod von mehr als 200 Bootsflüchtlingen im September haben. Die Urteile wegen fahrlässiger Tötung und Betrug variierten dabei zwischen zwei und 13 Jahren, während die Richter einen Verdächtigen freisprachen. Bei dem Unglück waren Eritreer, Somalier, Syrer und Sudanesen sowie Ägypter ums Leben gekommen. Nur 164 Menschen konnten offiziellen Angaben zufolge gerettet werden. dpa/nd

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