»Dicke Luft« an Bord macht krank

Flugbegleiter protestieren für gesunde Verhältnisse in Kabine und Cockpit

  • Von Hans-Gerd Öfinger
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Dass abhängig Beschäftigte auch für Gesundheitsschutz auf die Straße gehen können, wurde am Dienstag am Frankfurter Rhein-Main-Flughafen deutlich. Dort marschierten mehrere hundert gewerkschaftlich organisierte Beschäftigte der Luftfahrt sowie Angehörige des Bordpersonals mit Plakaten und Trillerpfeifen gut sicht- und hörbar durch Terminal 1 und verteilten Faltblätter in deutscher und englischer Sprache an die Passagiere. Die Mehrzahl von ihnen ist in der Unabhängigen Flugbegleiter Organisation UFO organisiert.

Die Botschaft auf den Transparenten und Blätter war eindeutig. Stein des Anstoßes sind sogenannte »Fume Events«. Da in den meisten Flugzeugen Frischluft mittels eines Zapfluftsystems über die Triebwerke und Lufteinlassdüsen angesaugt wird, kann die scheinbar »reine« Höhenluft zum Teil durch erhitzte Turbinen- und Hydraulikölbestandteile und andere Substanzen stark verunreinigt sein. So atmen ahnungslose Fluggäste und Besatzungsmi...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.