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Wahlbonbon oder Schnapsidee?

SPD und Grüne in Niedersachsen wünschen sich weiteres arbeitsfreies Datum im Kalender

  • Von Hagen Jung
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Nicht allein Ketzer vermuten, dass nur ein Bruchteil aller Niedersachsen einen zusätzlichen Feiertag so nutzen würde, wie es das Grundgesetz in pastoralem Duktus postuliert: zur »seelischen Erhebung«. Es sei denn, als eine solche wird ausgedehntes Brunchen im Bett, das Aufräumen der Hobbywerkstatt oder das Tapezieren des Kinderzimmers empfunden. Für solch profanes Tun sind arbeitsfreie Tage, auch kirchliche, vielen Menschen höchst willkommen, nicht nur in Niedersachsen.

Dort wollen SPD und Grüne den Kalender um einen neuen Feiertag bereichern. Wie er heißen und auf welches Datum er fallen soll, ist offen, gibt es doch verschiedene Anregungen. Der Parteitag des SPD-Unterbezirks Hannover hatte unlängst empfohlen, künftig an jedem 1. September den »Antikriegstag« zu begehen, erinnernd daran, dass zu Beginn jenes Monats 1939 der Zweite Weltkrieg begann.

Aus der SPD-Landtagsfraktion sind zwei weitere Vorschläge zu hören: Man möge den Reformat...


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