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  • Von Stephan Fischer
  • Lesedauer: 1 Min.

Fußballphrasen in der Politik stehen sprachlich längst zu Recht auf einem Abstiegsplatz. Trotzdem wird weiter dem Rumpelreden gefrönt. Auch international: Selbst der Doppelpass ist vor phrasologischem Foulspiel nicht sicher. Gelb gehört gezeigt, wenn wieder einer in die sprachliche

Absatzfalle tappt. Glatt Rot-Rot hinterher, wenn noch einer fragt, warum. Aber nur mit Semantik-Schiedsrichtern und Audio-Beweis ist dem Phrasenpressing kaum beizukommen - zu sehr hat sich die Sprachlümmelei in der Hälfte des schönen Wortspiels festgesetzt. Rekordredner des »Die-schwarze-Null-muss-stehen«-Geschwätzes kommen natürlich aus Bayern, München. Selbst in der Bundesregierung müllert es heut, wo es einst schillerte. Und Europa hat bei keinen Gipfeln mehr Ruh’ - einer grätscht immer brexit-britisch dazwischen. Gegentaktik? Schweigeminuten gleich auf 90 Minuten plus Nachspielzeit ausdehnen. Aber ach: Nach der Phrase ist vor der Phrase. stf

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