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HDP-Ko-Vorsitzender Demirtas tritt in Hungerstreik

Mehrere kurdische Politiker beteiligen sich / Protest richtet sich gegen Einschränkung der Grundrechte

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Berlin. Der seit Anfang November inhaftierte Ko-Vorsitzender der prokurdischen Linkspartei HDP, Selahattin Demirtaş, tritt ab Freitag in den Hungerstreik. Der Politiker beteiligt sich damit an einem landesweiten Protest kurdischer politischer Gefangener in der Türkei. Das berichtet das kurdische Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit Civaka Azad sowie die kritische türkisch-deutsche Medienplattform Özgürüz.

Demirtaş kündigte dies in einem Brief an die HDP-Zentrale an. »Weil die Leitung des Gefängnisses von Edirne sich einem Dialog komplett verschließt, die unrechtmäßige und menschenunwürdige Behandlung der Gefangenen weiter anhält und gegenüber den seit Tagen anhaltenden Hungerstreiks aus den anderen Gefängnissen keinerlei positive Schritte signalisiert werden, treten wir ab Freitag in den Hungerstreik«, heißt es darin.

Civaka Azad weist darauf hin, dass sich einige Mitglieder der PKK und der PAJK, der Partei der freien Frau in Kurdistan, bereits seit 44 Tagen im Hungerstreik befinden. Laut Angaben der Angehörigen hätten einige Hungerstreikende mittlerweile die gesundheitlich kritische Schwelle erreicht. Am Freitag treten neben Demirtas die ebenfalls inhaftierten HDP- und DBP-PolitikerInnen Abdullah Zeydan und Sebahat Tuncel und Besime Konca bei.

Die Ziele des Hungerstreiks sind das Ende der Einschränkungen von Grundrechten der Gefangenen, die Aufhebung der Isolationshaft des PKK-Gründers Abdullah Öcalan und eine Wiederaufnahme der Friedensgespräche für eine politische Lösung der kurdischen Frage. ek

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