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Ganz ursprünglich sollen sich die Landkinder im Südosten Englands auf diese Weise die Zeit vertrieben haben: Ein Ball wurde gegen das Gatter einer Schafskoppel geschleudert, während ein anderes Kind versuchte, die Attacke mit dem Krummstab eines Schäfer abzuwehren. Aus dem Gattertor, »wicked gate«, wurde später das torähnliche Zielobjekt »Wicked« des Cricket-Spiels.

Dessen Existenz ist seit Mitte des 16. Jahrhunderts bekannt, seit Ende des Jahrhunderts auch dokumentiert. Und zwar 1598 in einer Zeugenaussage des Kronbeamten John Derrick, der als »Coroner« Ihrer Majestät Todesfälle untersuchte, bei einem Prozess in der Grafschaft Surrey. Seit dem 17. Jahrhundert hatten dann auch Erwachsene das Kinderspiel für sich entdeckt. Erstmals berichten Chronisten 1646 von einem solchen Match, wahrscheinlich deshalb, weil um den Ausgang der Partie auch gewettet wurde. Dies hat dann übrigens alsbald den Gesetzgeber auf den Plan gerufen. Einschlägige Vorschriften sollten nämlich die schlimmsten Auswüchse der Cricket-Zockerei begrenzen helfen.

Heute ist Cricket nach Fußball, was ja auch aus England stammt, zahlenmäßig der zweitbeliebteste Sport auf Erden. Man schaue dazu nur einmal in die Zeitungs-Sportteile der Länder des Commonwealth! 1,5 Milliarden Cricketfans begeistern sich für seine spezielle Mischung aus Slow Motion und plötzlicher Action. Da können die US-Amerikaner das Spiel noch so oft als »Baseball auf Valium« verspotten. gra

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