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Festival für Tragödien

Mit einer bisher von der Kritik negativ aufgenommenen Uraufführung ist am Donnerstagabend an der Schaubühne die diesjährige Auflage des Festivals Internationale Neue Dramatik »FIND« gestartet. Die spanische Performancekünstlerin Angélica Liddell zeigte ihr Stück »Toter Hund in der chemischen Reinigung: die Starken«. Beim RBB-Inforadio ist von einem »dreistündigen Martyrium« die Rede, das Internetportal »Nachtkritik« beklagt eine »verkürzte Kapitalismuskritik«.

Dabei beansprucht das Festival für sich, komplexe Zusammenhänge zu verhandeln. Im Werbetext heißt es: »Staatspleiten, stärkerer Einfluss von Wirtschaftsinteressen und Lobbyismus auf politische Entscheidungen, die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich, Arbeitslosigkeit, Terrorismus, knappe Ressourcen, zurückkehrender Nationalismus und Rechtspopulismus bedrohen sozialen Frieden, Solidarität und offene Grenzen.« Bis zum 9. April loten Beiträge aus Europa, Südamerika und Asien am Lehniner Platz in Charlottenburg die politische Lage unter diesen ambitionierten Vorzeichen aus. cba

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