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Sozialistischer Fünfkampf

Mit Petra Pau an der Spitze will die Berliner LINKE so viele Direktmandate wie nie erringen

  • Von Martin Kröger
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die Berliner Linkspartei schaltet auf Wahlkampf um. »Wir brauchen kein Geschwätz, wie gut es Deutschland geht, sondern endlich eine Umverteilung von oben nach unten«, sagt Petra Pau. Die 53-jährige Bundestagsvizepräsidentin wurde am Samstag bei einer Landesvertreter-Versammlung in Adlershof mit 83,9 Prozent zur Spitzenkandidatin für die Bundestagswahl gekürt. Damit löst Pau an der Spitze der Landesliste (siehe Kasten) Gregor Gysi ab, der nicht mehr für die Spitzenkandidatur zur Verfügung stand. Pau warb als »Urberlinerin« für eine moderne, linke Bürgerrechtspartei und für soziale Gerechtigkeit. Außerdem kritisierte sie das Hartz-System: »Die Agenda 2010 hat nicht Fehler, sie ist der Fehler.« In Anspielung auf das gute Abschneiden bei der vergangenen Abgeordnetenhauswahl appellierte Pau an die Geschlossenheit der Partei, da die Wahl nur im Team gewonnen werden könne.

Zu Beginn der Parteiversammlung hatte die Landeschefin der LINKEN, Kat...


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