Werbung

Überfällige Verkehrswende

Martin Kröger 
begrüßt die 
Einigung zum Radgesetz.

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Mit dem geplanten Radgesetz leitet Berlin die längst überfällige Verkehrswende ein. Erstmals soll verbindlich festgelegt werden, wie die Radverkehrsinfrastruktur künftig entwickelt wird. Noch ist das Gesetz zwar nicht in trockenen Tüchern, aber es zeichnet sich bereits ab, dass Berlin als Bundesland auf diesem Gebiet Vorreiter werden könnte.

Wie wichtig der Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur, aber auch der Verkehrsinfrastruktur insgesamt ist, zeigt die tägliche Erfahrung bei der Fahrt durch die Metropole: Die vorhandenen Radspuren - insbesondere in der Innenstadt - sind seit Beginn des Frühlings teils hoffnungslos überfüllt. Und immer noch gibt es auf vielen Strecken nur völlig veraltete Radwege, deren Zustand häufig so erbärmlich ist, dass das Fahren darauf eine Gefahr für Leib und Leben darstellt.

Wenn Rot-Rot-Grün es ernst meint mit dem Politikwechsel, ist der Verkehrsbereich eines der wichtigsten Felder, auf dem ein Unterschied zu rechten Parteien aufgezeigt werden kann. Das ist nicht ideologisch, sondern ein Einsehen in die Notwendigkeiten. Dass eine solch vernünftige, klimafreundliche Verkehrspolitik von der Opposition als ideologisch diffamiert wird, zeugt indes von einiger Chuzpe. Schließlich hat Berlin mit seiner kurzsichtigen Auto-Politik in den vergangenen Jahrzehnten die Verkehrswende weitgehend verschlafen.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

9 Ausgaben für nur 9 €

Jetzt nd.DieWoche testen!

9 Samstage die Wochenendzeitung bequem frei Haus.

Hier bestellen