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Mosekunds Montag

  • Von Wolfgang Hübner
  • Lesedauer: 1 Min.

In der Zeitung hatte Herr Mosekund von einem neuen, innovativen Angebot der Bahn gelesen. Er wollte es sofort ausprobieren, ging zum Bahnhof, kaufte einen Fahrschein und nahm erwartungsvoll im Zug Platz. Es wurde ein betrüblicher Ausflug. Zahlreiche Menschen drängten herein - viel mehr, als Sitzplätze vorhanden waren. Beständig herrschte Unruhe. Niemand wusste genau, wohin es eigentlich gehen soll. Die Passagiere diskutierten aufgekratzt. In dichter Folge wurden über den Bordfunk Mitteilungen durchgegeben, auf die sich Herr Mosekund keinen Reim machen konnte. Ein Schaffner, den er um Auskunft hätte bitten können, war nicht zu finden. Nein, dachte Herr Mosekund am Abend, froh, zu Hause zu sein, dieser Schulzzug ist nichts für mich. Beim nächsten Mal fahre ich wieder ganz beschaulich mit dem ICE Annette von Droste-Hülshoff.

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