Werbung

Linkspolitiker Mélenchon holt in Umfragen auf

Präsidentschaftskandidat liegt inzwischen auf Platz drei / Wahlkampf in Frankreich hat jetzt auch offiziell begonnen

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Paris. Der linke französische Präsidentschaftskandidat Jean-Luc Mélenchon holt immer weiter auf. Nachdem ihn in der vergangenen Woche bereits eine Umfrage auf Platz drei gesehen hatte, scheint sich dieser Trend nun zu bestätigen.

Laut der am Montag in der Tageszeitung »Le Figaro« veröffentlichten Umfrage von Kantar-Sofres-Onepoint käme der Linksparteigründer in der ersten Wahlrunde in zwei Wochen mit 18 Prozent auf den dritten Platz. Er läge damit einen Punkt vor dem wegen einer Scheinbeschäftigungsaffäre angeschlagenen konservativen Kandidaten François Fillon.

Im Vergleich zu einer Umfrage Mitte März legt Mélenchon ganze sechs Punkte zu. Auch in anderen Erhebungen hat der wortgewaltige Linksaußen, der ein 100 Milliarden Euro schweres Investitionsprogramm plant und die EU-Verträge neu verhandeln will, zuletzt kräftig aufgeholt. Er kommt inzwischen auf doppelt so viele Stimmen wie der Kandidat der sozialdemokratischen Parti socialiste, Benoît Hamon.

In der am Montag veröffentlichten Umfrage liegen weiter der parteilose Kandidat Emmanuel Macron und die Rechtspopulistin Marine Le Pen vorne. Beide kämen demnach im ersten Wahlgang am 23. April auf jeweils 24 Prozent und würden es damit in die Stichwahl am 7. Mai schaffen. Dort wäre der liberale Ex-Wirtschaftsminister Macron allerdings klarer Favorit.

Ein ähnlicher Trend hatte sich bereits letzte Woche in der Umfrage von SCANRESEARCH-LETERRAIN abgezeichnet. Darin kam Mélenchon auf rund 19,5 Prozent, direkt hinter der rechtsradikalen Le Pen (24 Prozent) und dem Liberalen Macron (24,5 Prozent).

In Frankreich begann am Montag die offizielle Wahlkampfphase. Das bedeutet konkret, dass allen elf Kandidaten in Radio und Fernsehen gleich viel Redezeit zusteht. Faktisch läuft der Wahlkampf in Frankreich schon seit Wochen. Agenturen/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Noch kein Abo?

Jetzt kostenlos testen!

14 Tage das »nd« gratis und unverbindlich als App, digital oder gedruckt.

Kostenlos bestellen