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Auf Luthers Spuren durch die Messestadt

Das Leipziger Lindner-Hotel lädt einen Gewinner nebst Partner zu einer entspannten Entdeckertour ein.

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Als Luther am 31. Oktober 1517 seine 95 Thesen an die Tür der Wittenberger Schlosskirche anschlug, setzte endgültig ein Shitstorm auf ihn ein, wie man heute so schön neudeutsch sagt. Denn dass der Reformator den geschäftsmäßigen Ablasshandel der Kirche mit den Gläubigen scharf geißelte, war so gar nicht im Sinne der römisch-katholischen Kirche und ihres obersten »Schäfchenhüters«. Luther ließ keine Gelegenheit aus, insbesondere gegen den eifrigsten Ablassprediger, Johann Tetzel, das Wort zu reden. Im Sommer 1519 sollte der Konflikt zwischen Luther und den Ablasspredigern in einem Streitgespräch beigelegt werden, das in Leipzig stattfand und als »Leipziger Disputation« in die Geschichte einging. Am Ende beanspruchten beide Seiten für sich, den Sieg davongetragen zu haben. Für Luther war es aber insbesondere der Schritt, endgültig mit der römisch-katholischen Kirche zu brechen.

Der Reformator hatte viele Freunde und Befürworter in Leipzig, gern und oft war er in der Stadt, und so manch einer half ihm, wenn es notwendig war. Wie zum Beispiel Heinrich Stromer von Auerbach, der Eigentümer des nach ihm benannten Restaurants, das vor allem durch Goethe bekannt wurde, der sich dort gern als Student aufhielt und von Bildern im Restaurant zu seiner berühmt gewordenen Faust-Szene inspiriert wurde. Gut zwei Jahrhunderte vorher aber gewährte 1521 von Auerbach Martin Luther, der inkognito von der Wartburg nach Wittenberg reiste, Unterkunft und Schutz vor seinen Feinden.
Im Lutherjahr wird überall in der Stadt an den Reformator und sein Wirken erinnert, an vielen originalen Orten kann man auf seinen Spuren wandeln. Eine Entdeckungsreise, die so manchen Aha-Effekt erzeugen dürfte, denn mit Leipzig bringt nicht jeder die Reformation sofort in Verbindung. Oder wussten Sie, dass in Leipzig – schon damals einer der führenden Standorte leistungsstarker Druckereien im deutschsprachigen Raum – viele der lutherischen Schriften und auch die 95 Thesen als Plakat gedruckt wurden?

Das Leipziger Lindnerhotel hat sich deshalb eine ganz besondere Pauschalreise ausgedacht, die es den Gästen ermöglicht, in drei Tagen viele der Lutherstätten zu besuchen und dabei gleichzeitig alle Annehmlichkeiten mitzunehmen, die das 4-Sterne-Hotel, nur vier Kilometer vom Stadtzentrum entfernt, zu bieten hat. Auch ein Gewinner des 15. nd-Lesergeschichten-Wettbewerbs nebst einer Begleitung ist eingeladen, die Lutherpauschale auf Herz und Nieren zu testen. Sie beinhaltet zwei Übernachtungen, ein eigens kreiertes Luther-Menü im Hotelrestaurant »Am Waldschloss«, eine Leipzig Card für einen Tag, mit der alle öffentlichen Verkehrsmittel genutzt werden können und die viele andere Vergünstigungen bietet. Außerdem ist freier Eintritt ins Grassi-Museum mit der Sonderausstellung »Gottes Werk und Wort vor Augen – Kunst im Kontext der Reformation« inkludiert, sowie ein Hop-On-Hop-Off-Bus-Ticket, mit dem man an einer Stadtrundfahrt teilnehmen und dabei den Bus jederzeit für Besichtigungen verlassen kann, um mit dem nächsten weiterzufahren. Wenn Sie am Abend voller Erlebnisse und sicher auch müde ins Hotel zurückkehren, können Sie sich im Wellnessbereich des Hotels entspannen.
Von dem Hotel aus kann man bequem mit der Straßenbahnlinie 7 ins Stadtzentrum fahren. Besuchen Sie dort unbedingt auch die Thomaskirche, jenen Ort, wo am 27. Juni 1519 die Disputation mit einer Messe begann, bei der auch der Thomanerchor sang. Vielleicht haben Sie ja Glück, und erleben den Knabenchor während einer ihrer Motetten. Immer freitags und samstags lädt er zu öffentlichen Auftritten in seiner jahrhundertelangen Haus-und-Hof-Kirche.

Und wenn Sie irgendwann genug von Luther und noch ein wenig Zeit haben: Besuchen Sie den Zoo mit dem Gondwanaland und lassen Sie sich durch die tierische Erdgeschichte treiben.

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