Ungleichheit befeuert Klimawandel

Laut einer Studie ist der Einfluss der Superreichen entscheidend für den CO 2 -Ausstoß

  • Von Susanne Schwarz
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Wenn die Einkommensschere sich öffnet, führt das zu schlechtem Klima. Dass das nicht nur im übertragenen Sinne zu verstehen ist, zeigt eine gerade erschienene Studie der Soziologen Juliet Schor und Adrew Jorgenson vom Boston College im US-Bundesstaat Massachusetts. Sie haben den Treibhausgasausstoß und die Einkommen in den einzelnen US-Staaten von 1997 bis 2012 untersucht und festgestellt, dass ersterer ansteigt, wenn große soziale Ungleichheit herrscht.

Allerdings muss man diesen Satz noch spezifizieren. Einkommen kann auf unterschiedliche Art ungleich verteilt sein: Gibt es viele bitterarme Menschen, eine große Mittelschicht und dann noch etliche Wohlhabende? Oder gibt es ein paar mittelmäßig Arme, ein paar weniger Arme und dann viele Superreiche? Die Studie zeigt, dass fürs Klima zentral ist, wo genau sich die soziale Schere öffnet. Zuerst hatten die Forscher mit der gängigen Kennzahl für Einkommensungleichheit gearbeitet, dem ...


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