Werbung

Brasilien: Gegen Minister wird ermittelt

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Brasilia. In Brasilien gerät die Regierung von Präsident Michel Temer wegen Korruptionsvorwürfen unter Druck: Der Oberste Gerichtshof gab die Zustimmung für Ermittlungen gegen neun Minister aus Temers Kabinett, darunter der einflussreiche Stabschef Eliseu Padhila, Außenminister Aloysio Nunes und Landwirtschaftsminister Blairo Maggi. Temers Umfragewerte sind wegen der Affäre um den staatlichen Ölkonzern Petrobras bereits im Keller.

Generalstaatsanwalt Rodrigo Janot hatte den Obersten Gerichtshof im März gebeten, die Ermittlungsverfahren zu genehmigen. Das Gericht ist für alle Fälle amtierender Politiker zuständig und genehmigte die Korruptionsermittlungen am Dienstag, wie aus Gerichtsdokumenten hervorgeht. Temer wollte sich nicht zu der Entscheidung äußern. Laufende Ermittlungen würden nicht kommentiert, so das Präsidialbüro.

Wie die Zeitung »Estadao« berichtete, umfasst Janots Liste die Namen von insgesamt 108 Politikern, darunter die Gouverneure von drei Bundesstaaten, 29 Senatoren und mindestens 40 Mitglieder des Unterhauses. Unter den beschuldigten Abgeordneten sind laut »Estadao« auch die Präsidenten beider Parlamentskammern. Außenminister Nunes hatte erst im März die Nachfolge des im Februar zurückgetretenen José Serra angetreten. AFP/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Schenken Sie schon, oder rätseln Sie noch?

Verschenken Sie das »nd«

Klare Worte, Kritische Debatten und mutiger Journalismus von Links: Das »nd« wird Sie bewegen.

Jetzt verschenken oder sich selbst beschenken