Sebastian Haak, Erfurt 13.04.2017 / Politik

Hobbyfunker als Notfallhelfer

Thüringer Behörden wollen in Krisenlagen auch auf Unterstützung durch Amateurfunkklubs zurückgreifen können

Weil der Digitalfunk der Sicherheitsbehörden im ganz großen Ernstfall ausfallen kann, planen manche Bundesländer, in dieser Notlage auf Hobbyfunker und ihre analoge Technik zurückzugreifen. Die Idee ist simpel, doch nicht ganz leicht umzusetzen.

In Thüringen sind Wolfgang Schneider und sein Team mit dem Problem beschäftigt. Der Polizist ist Leiter der Stabsstelle Krisenmanagement im Erfurter Innenministerium und damit so etwas wie Thüringens oberster Notfallmanager. Er hat vor einigen Wochen Kontakt mit Joachim Kaufmann vom Amateurfunkklub in Schmalkalden aufgenommen. Dessen Funkanlage ist in einem kleinen Raum eines Hotels untergebracht, das hoch über den meisten Dächern von Schmalkalden auf einem Plateau steht. Eine mehrere Meter lange Antenne haben die Hobbyfunker außen am Gebäude angebracht. Nun sitzen Schneider und Kaufmann gemeinsam mit anderen Hobbyfunkern in jenem Hotel und tauschen sich darüber aus, was die Funkamateure leisten...

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