Werbung

Kinder als Attentäter benutzt

UNICEF-Bericht über Praktiken der islamistischen Miliz Boko Haram

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Köln. Die nigerianische Terrormiliz Boko Haram missbraucht nach UNICEF-Angaben immer mehr Kinder als Selbstmordattentäter. Allein in den ersten drei Monaten des Jahres seien in der Tschadsee-Region 27 Mädchen und Jungen als Sprengstoffattentäter in den Tod geschickt worden, hieß es in einem am Mittwoch in Köln veröffentlichten Bericht des UN-Kinderhilfswerks. Das seien bereits fast so viele Kinder gewesen wie im gesamten vergangenen Jahr, sagte Marie-Pierre Poirier, Regionaldirektorin für West- und Zentralafrika. Sie sprach vom »schlimmstmöglichen Einsatz von Kindern in einem Konflikt«.

Seit 2014 wurden dem Bericht zufolge insgesamt 117 Kinder - die meisten von ihnen Mädchen - in Nigeria, Niger, Kamerun und Tschad dazu gebracht, sich auf öffentlichen Plätzen zu sprengen. Die Entführung von mehr als 200 Schulmädchen aus einem Internat im nigerianischen Chibok vor drei Jahren sei kein Einzelfall gewesen. Boko Haram entführe systematisch Kinder, um die Terrorgruppe zu verstärken. epd/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Noch kein Abo?

Jetzt kostenlos testen!

14 Tage das »nd« gratis und unverbindlich als App, digital oder gedruckt.

Kostenlos bestellen