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Nix als Industrieprodukte

Die britische Journalistin Tansy E. Hoskins kritisiert Ausbeutung und Rassismus in der Modebranche

  • Von Haidy Damm
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.

Wo wird Mode eigentlich entworfen? In Westeuropa. Wo wird sie hergestellt? In Bangladesch, Thailand oder Taiwan. Und wer repräsentiert sie? Weiße Models. Mode ist rassistisch. Die britische Journalistin Tansy E. Hoskins entwirft in »Das antikapitalistische Buch der Mode« einen komplexen Blick auf die Modeindustrie, deren Verschränkungen von Kapitalismus, Rassismus und Sexismus - sowie auf Möglichkeiten, das System zu verändern.

»Dieses Buch wird die Modeindustrie nicht verklären, weil ich die Position vertrete, dass Modekreationen, die zwar Zeichen der Zeit oder Produkte des gesellschaftlichen Bewusstseins sein können, an erster Stelle eins sind: Industrieprodukte«, stellt Hoskins klar. Die Autorin unterscheidet dabei nicht zwischen der Haute Couture der Designerwelt und der Fast Fashion. Die Annahme, Paris, Mailand, London und New York machen Mode, alle anderen aber nur Kleidung, ist für Hoskins ein zutiefst rassistischer und kol...


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