Bundesweit gegen Krieg und Rüstungsexporte

Ostermarschierer warben für Alternativen zur derzeitigen Politik der Bundesregierung

  • Von René Heilig
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Bunt und thematisch vielfältig zeigten sich die Ostermärsche auch in diesem Jahr. Trotz schlechten Wetters demonstrierten Zehntausende. Ihre zentralen Forderungen waren: Kriege beenden, Waffenexporte einstellen, Rassismus stoppen. »Mit der Waffe in der Hand lassen sich keine Konflikte lösen, lässt sich keine Demokratie erreichen und sind Menschenrechte nicht zu schützen. Deutschland muss den Kriegs- und Waffendienst verweigern«, sagte der Sprecher des Ostermarschbüros, Willi van Ooyen, und betonte: »Die Menschen in unserem Land spüren, dass die Kriegszustände durch die aktuellen Kriege und Bombardierungen in Syrien, Mali und Afghanistan, aber auch durch die Drohungen gegen Iran und Nordkorea wachsen. Gleichzeitig befürchten sie, dass die herrschende Politik daran nichts ändern will.«

Kritisiert wurde, dass die Bundeswehr – wider das Grundgesetz – in die Welt geschickt wird. Zudem sollen bis 2030 rund 130 Milliarden Euro zusätzlich...


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