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Mit Realismus träumen

René Heilig über die Idee von deutschen Blauhelmen in Syrien

Träumen wir mal ... In Syrien schweigen die Waffen. Nachbarn kommen zueinander, weder Herkunft noch politische Anschauung, nicht einmal Religionen hindern sie, einander zu respektieren. Solche Träume sind bitter nötig, sonst verzweifelt man an all dem Elend, das seit Jahren aus Syrien vermeldet wird: Bomben, Heckenschützen, Chemie-Kampfstoffe. Hunger, Flucht... Gerade sprengten Fanatiker Flüchtlingsbusse in die Luft. Sie ermordeten dabei 128 Menschen. 68 Kinder waren darunter, heißt es.

Geträumt hat auch Ursula von der Leyen davon, wie die syrische Bevölkerung unter dem Dach der UNO geschützt ist. Denn nur so seien alle Staaten, die ihre höchst unterschiedlichen Interessen in Syrien und der Region verfolgen, wirklich eingebunden in den Prozess zu einem wie auch immer gearteten Frieden. Doch dafür brauche man eine politische Lösung, vor allem Russland und die USA müssten sich einigen. Richtig! Doch auf welcher Basis?

Jüngst hat die Verteidigungsministerin das Völkerrecht noch gering geschätzt, sich vorbehaltlos an die Seite von Trump gestellt und Putin verdammt. Da ist es etwas voreilig, wenn sie nun schon über die deutsche Teilhabe an einer UN-Blauhelmmission nachdenkt. Wäre es nicht wichtiger, dass Deutschland den USA seine nimmermüden Dienste anbietet, um endlich wieder einen Gesprächskanal Richtung Moskau zu öffnen?

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