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Zivilisten sterben am Rande Aleppos

Lange verhandelte »Vier-Städte-Vereinbarung« sollte sicheren Abzug gewährleisten

  • Von Karin Leukefeld, Damaskus
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Mit einem Buskonvoi sollten am Ostersamstag Frauen, Kinder und Männer aus den Orten Kefraya und Al Fouah in der Provinz Idlib nach Aleppo gebracht werden und von dort weiter in Orte ihrer Wahl reisen können. Der Transport war Teil eines »Vier-Städte-Abkommens«, das seit mehr als zwei Jahren verhandelt worden war. Gleichzeitig waren aus den Orten Zabadani und Madaya, die westlich von Damaskus in den Libanonbergen liegen, 2200 Kämpfer des Al-Qaida-Ablegers Nusra-Front und der Rebellenmiliz Ahrar al-Sham mit Angehörigen in die Provinz Idlib gebracht worden. Während dieser Konvoi sein Ziel unversehrt erreichte, bezahlten die Menschen aus Kefraya und Al Fouah das Abkommen mit ihrem Leben.

Das Abkommen war von Iran und Katar in Doha (Katar) verhandelt und unterzeichnet worden. Iran verhandelte für die syrische Regierung, Katar für die Nusra-Front und für Ahrar al-Sham. Arabischen Medien zufolge soll Katar 35 Millionen US-Dollar an die N...


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