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CDU-Frau macht Opfer zum Täter

Verbalattacke auf grünen Innenpolitiker: Der Streit in Sachsen-Anhalts »Kenia-Koalition« wird persönlich

  • Von Hendrik Lasch, Magdeburg
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Sebastian Striegel hat viel einzustecken. Der 35-jährige Grüne aus Sachsen-Anhalt wird von Rechtsextremen und »Wutbürgern« bedroht und beschimpft - teils so persönlich, dass er einem Zeitungsbericht zufolge im vorigen Sommer angeblich erwog, sein Mandat aufzugeben. Seine Abgeordnetenbüros in Merseburg sowie früher in Wolfen wurden immer wieder zur Zielscheibe von Steinwürfen und unappetitlichen Übergiffen. Jetzt gab es eine erneute Attacke, allerdings aus unvermuteter Richtung. Die CDU-Politikerin Eva Feußner warf dem Grünen vor, gewissermaßen selbst Schuld an den Angriffen zu sein. »Herr Striegel provoziert, er provoziert bis zum letzten«, wurde sie in der »Mitteldeutschen Zeitung« zitiert: »Er ist ein Zündler und duckt sich dann weg.«

Anlass für Feußners Ausbruch waren Meldungen, wonach das Büro und die Wohnung von Striegel, der als der am häufigsten bedrohte Landtagsabgeordnete gilt, vom Landeskriminalamt jetzt verstärkt geschützt we...


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