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Petry verzichtet auf Spitzenkandidatur

AfD-Vorsitzende will aber weiter um Ausrichtung der Partei kämpfen

Berlin. Die AfD-Vorsitzende Frauke Petry verzichtet auf eine Spitzenkandidatur für den Bundestagswahlkampf. Petry erklärte am Mittwoch in einer Videobotschaft an die Parteimitglieder, sie stehe »weder für eine alleinige Spitzenkandidatur noch für eine Beteiligung in einem Spitzenteam zu Verfügung«. Die 41-Jährige begründete ihren Schritt damit, dass »drängende Sachfragen« wie etwa die strategische Ausrichtung der Partei unabhängig von Personalfragen diskutiert werden müssten. Petry will mit einem Antrag beim Bundesparteitag am Wochenende erreichen, dass sich die AfD »für den realpolitischen Weg einer bürgerlichen Volkspartei« entscheidet.

Das Kölner Verwaltungsgericht entschied indes am Mittwoch, dass eine weitere Organisation den zentral gelegenen Heumarkt für Protestveranstaltungen gegen den Parteitag nutzen darf. Demnach kann auch das Bündnis »Köln gegen Rechts« neben dem Zusammenschluss »Köln stellt sich quer« auf den Platz, was die Polizei zuvor verboten hatte. Agenturen/nd Seite 5

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